Fazit
Licht und Schatten prägten meinen Besuch auf der Internet World. Die Organisation war gut, die Spannweite der Sprecher von Anagiert über Fachkundig bis hin zu schlecht. Die Veranstaltung hat viele unterschiedliche Impulse in die verschiedensten Richtungen gegeben. Beispiele: Security, Recht, SEO, Wer macht was und auch ein bisschen das wie. Die Fachmesse war sehr Analytics behaftet, vermisst habe ich jegliche Technologiefirmen, wie z.B. Zend oder vergleichbares.
Was konnte man lernen?
- Die Kriminalität im web hat sich industrialisiert
- Suchmaschinenmarketing beruht sehr oft auf Vermutungen
- Man kann auch ohne VC ein Internetportal starten
- Virales Marketing ist nur schwer Messbar
- Banken haben auch in der Vergangenheit Fehleinschätzungen unterlegen sind. O-Ton 1997: In 10 Jahren werden in den USA die Filialen auf Pos 3 bei der Vermarktung von Finanzartikeln stehen.
- Die Gesetze im Internet Bereich sind der Wirklichkeit ca. 5-10 Jahre hinterher.
- Durchschnittlich 16% der Besucher einer Webseite lesen den enthaltenen Text komplett.
Bemerkenswertes
- Es gab einen Vortrag über gute Webtexte und ich konnte keinen mir bekannten Webredakteur im Publikum entdecken.
- Mobiles Web hat mittlerweile offensichtlich die ersten Kinderkrankheiten hinter sich gelassen. Von jetzt an kann es als ernst zu nehmendes Medium betrachtet werden.
- Der Spiegel ist 32 mal so scharf wie ein Computerbildschirm.
- Wie viele Stände heute Nachmittag das Maskottchen von JobScout24 am Stand stehen hatten.
Komme ich wieder?
Mal sehen, das hängt ganz von der Weiterentwicklung des Inhalts der Veranstaltung ab.