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# Wednesday, 01 August 2007

Wie ich heute berichtet habe ist mein S-Bahn Trauma mal wieder ordentlich gepushed worden. Nun habe ich auch erfahren wer die Ursache des "Notarzteinsatzes" war. es soll sich um einen 90 jährigen Mann gehandelt haben, der in Laim einen Unfall hatte.

Bin heute Auto gefahren, Fahrzeit ins Büro 35 Min, zurück 40 Min für 100 km guter Wert.

Wednesday, 01 August 2007 22:40:43 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0] - Trackback
München | MVV | Not Todos

Die S-Bahn hat es mal wieder geschafft mir einen Abend zu versauen. Als S-Bahnfahrender kennt man die Standard Vorfälle "Personenschaden" oder "Notarzteinsatz". Warum es bei der S-Bahn hierfür keine Standardpläne gibt ausser Totalversagen ist mir einfach unbegreiflich.

Aber nun zur vom geneigten Leser mit Spannung erwarteten Story. Ich war heute mit einigen kultursüchtigen Mitmenschen im Kino. Ich sag nur 2 Haare auf dem gelben Kopf und eine Flasche Duff Bier. Punkt 22:37 Uhr betrete ich den Bahnsteig des Hauptbahnhof in München. Das war der Fehler. Die zu hauf vorhandenen Anzeigetafeln verkünden: "Bitte Zugaufschrift lesen!" Als Gehörloser wäre man da schon wieder total verarscht worden oder nennt man das Diskriminierung, grübel ... Der Grund ist, das eine nette Stimme per Lautsprecher verkündet, das zwischen dem Hauptbahnhof und Pasing nur die Strassenbahn 19 fährt, da die S-Bahn eben nicht fährt. Hm also los geht die Jagt nach dem richtigen Schild der den Ausgang zu Linie 19 Verrät. Dort angekommen nur noch 6 Min bis zur nächsten. Ok kann man akzeptieren. Der Bahnsteig gut gefüllt von vorne bis hinten. Aber warum stehen die netten hilflos drein blickenden Menschen von der MVG so weit vorne am Bahnsteig. Klar, weil nur maximal die hälfte des Bahnsteigs von einer Tram abgedeckt wird. Gut ich vorgearbeitet und einen guten Startplatz gesichert. Tram kommt, panikartige Massenflucht in Richtung Tram. Ups, die is ja schon überfüllt. Die MVG Menschen schaffen es nach einiger Zeit die arnachistisch anmutenden Kampfhandlungen im Eingangsbereich der Tram mit Argumenten zu beruhigen. Die Tram ist weg und die Anzeigetafel verrät, schon in 18 Min nächste Tram. Nun hab ich am Rande von dem MVG ler erfahren, das das Problem ist, das die MVG zu wenig Leute und Fahrzeuge hat um per Tram das zu stemmen, aber die S-Bahn auch keinen Schienenersatzverkehr bestellt hat, den sie zahlen müsste. Warum muss ich da an die Worte "Geldgier", "Börsengang" und "Telekomaktionäre" denken ... Gut also warten... Nebenbei war noch zu erfahren, das die MVGler offenbar keiner Infos von der S-Bahn bekommen haben wann wer wie wo usw. Aber das Informationsthema sollte noch besser kommen.  Und dann das Wunder. Es gibt noch gute Menschen, die wohl auch schlau sind. Denn irgendjemand hat rausbekommen, dass um 2320 Uhr ein Zug MUC AGB fährt, der in Pasig hält. Also der ganze Bahnsteig losgerannt und den Zug gestürmmt. Und dann gleich das zweite Wunder, er fuhr pünktlich ab. Damit aber genug der Wunder, denn die nächste Infopanne in Persona eines Fahrkartenkontrolleurs baute sich vor mir auf und wollte meine Zugkarte sehn. Die wilde Diskussion zwischen ihm mir und dem Rest der nicht S-Bahnfahrer entkahm er nur mit einiger Mühe. Gut in Pasing um 2325 Uhr angekommen und nach Durchsage auf dem richtige Bahnsteig, ja die Gehörlosen haben auch hier verloren. Ca. 2326 Uhr die Durchsage die den ersten Lacher und Applaus verursachte lautete: "Die S5 nach Herrsching um 2338 Uhr entfällt, nächste Zug um 2358 Uhr". Ein Wort das man auch des öffteren gehört hat fängt mit "Sch" an und beschreibt eine weiche braune Masse. Also mal wieder warten ... Aber der Spass ist nicht zu Ende, einen hab ich noch. ca. 2350 Uhr Durchsage für unsere hörenden Mitbürger: "Die S5 nach Wessling um 2358 Uhr hat vorraussichtlich 15 Min Verspätung." Ok das war dann auch noch falsch, es waren 18 Min aber wen stört das schon. Also ich glaub ich werde keine Bahnaktien kaufen.

Also wir fassen nochmal zusammen:
1. Es gibt offenbar keinen Plan für Standardnotfälle
2. Partner und Mitarbeiter werden nicht informiert
3. Gehörlose werden diskiminiert
4. Schienenersatzverkehr ist zu teuer
5. Für die 20 Min Strecke Hauptbahnhof Harthaus habe ich heute satte 117 Min gebraucht

Ich hab meinen ersten Termin nachher im Büro abgesagt, weil ich meinen Kollegen die Folgen der Kundenbehandlung durch die S-Bahn nicht antuen will. 

Wednesday, 01 August 2007 01:19:33 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [1] - Trackback
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# Wednesday, 24 January 2007

Heute mal wieder mit ÖPNV mich in die Arbeit gequält. Start war hervorragend, pünktich 7:25 Uhr aber was dann kam war mal wieder net wircklich lustig. so die normalen 3-5 Min verspätung erträgt der normale S-Bahn Junkie ja mit der linken A.. Backe. Aber dann eine Durchsage in der Gegend um Laim: "Verehrte .... wegen einer Weichenstöhrung verzögert sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit." Megawürg! Bei 3 cm Schnee und -2 Grad eine Weichenstörung? Das kann doch nicht sein, das ist doch mal wieder ein klarer Falle unbrauchbarer Wartung. Die Sache war dann allerdings wie von Geisterhand etwas früher als unbestimmt zu ende und ich war schon um 8:00 Uhr also nur 15 Min zu spät am Hauptbahnhof. Eine Idee die mir dann in der U-Bahn gekommen ist, vielleicht hoffen die Betreiber, daß der kommende Klimawandel und die damit einhergehenden Klimaerwärmungen diese Probleme lösen werden. Ich kann  die Damen und Herren aber beruhigen es wird nicht so sein, denn wenn man sich mal anschaut was anfang des Jahres bei +10 Grad an unentschuldbaren Verspätungen auftrat, so sprechen wir hier schlicht und ergreifend von einem Fehler im System. Was mich zu diesem Punkt noch interessieren würe warum di eS-B keine Geld zurück Garantie übernimmt, wie zum Beispiel die MVG. Grund kann doch einzig und allein sein, das die S-Bahnbetreiber selber kein Vertrauen in ihr Produkt und ihre Fähigkeiten haben.

Wednesday, 24 January 2007 08:53:25 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
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# Tuesday, 09 January 2007

Das soll hier nur zur Dokumentation dienen. Ich bin heute mal wieder mit dem Auto in die Arbeit gefahren, da es der MVV offenbar nicht nötig hat seine Kunden vernünftig mit der bezahlten Leistung zu versorgen. Ok ich muss zugeben ich war heut spät dran wollte also so gegen 7.34 Uhr unverschämter weise mit der S-Bahn von Harthaus nach München fahren. Zonk, der Bahnsteig war voll, keine S-Bahn und die lapidare Aussage aus einem sehr leisen Lautsprecher, das es eine Weichenstöhrung, also grobes Versagen der Bahn, in Freiham gibt. Somit sei kein Verkehr zwischen Harthaus und Pasing möglich. Um nun die Wartenden vor dem Durchdrehen zu retten, sei ein Schienenersatzverkehr beauftragt. Wann der kommen sollte und wie und was wurde natürlich aus Kundendesinformationsgründen besser verschwiegen. Die Geschichte ging dann so weiter, das kurz nach 8:02 Uhr laut Autoradio die Sache wieder funktionieren sollte, aber es noch zu Verspätungen kommen würde. Soll heißen ich wäre mal wieder min. 40 Min zu spät angekommen. Da doch in 2008 die Wahlen anstehen wäre doch da Thema Personennahverkehr ein nettes Thema oder? Ich kann mich da an einen Bayrischen Wirtschaftsminister erinnern, der bei der Münchner S-Bahn alles besser machen wollte. Könnte man mal nachschauen ob nun einige Jahre später auch alles besser geworden ist. 

Tuesday, 09 January 2007 13:34:25 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
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# Thursday, 04 January 2007
Heute Morgen, ich war richtig stolz auf mich, ich war schon um 7:26 Uhr an der S-Bahn gestanden, wo ich auch um 7:40 Uhr noch stand, habe ich mir mal Gedanken über die Klakulation meiner Fahrtkosten gemacht. Also ich zahle derzeit 55 EUR für die Fahrkarte und die Verspätung die ich in einer tour erleide liegt bei sicherlich 1,5 Stunden im Monat. Mal einen fiktiven Stundensatz von 60 EUR gerechnet, so sind meine Gesamtkosten für das Transportmittel S-Bahn / U-Bahn bei 145 EUR pro Monat. Dazu kommen noch die Kosten für die Fahrt zur und von der S-Bahn: 8 km x 20 Tage x 0,3 EUR = 5,34 EUR. Macht gesamt 150 EUR Kosten nur um mit dem MVV zur Arbeit und zurück zu kommen. So gesehen ist die S-Bahn aus meiner Sicht kaum mehr rentabel. Das einzige was die Sache noch etwas besser macht ist die Tatsache, das mein Arbeitgeber einen Teil der 55 EUR trägt. Eigentlich ist es nicht wirklich erträglich das ein Unternehmen nicht in Schadenersatz treten muss, wenn es eine Leistung nicht erbringt. Heute z.B. gab es eine Weichenstörung am Ostbahnhof, was aus meiner Sicht doch grob schuldhaftes Verhalten der Bahn ist, da sie offenbar Ihr Schienennetz nicht vernünftig wartet. Mein Verlust lag bei ca. 40 Min + Umsteigen in Pasing in einen Nahverkehrszug und auf dem Hauptbahnhof rumlaufen um die U-Bahn zu finden. Dies ist Arbeitszeit, die ich später wieder nachholen muss.

Thursday, 04 January 2007 17:31:32 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
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