Software, Ereignisse, Reisen und kurioses ... RSS 2.0
# Thursday, 06 November 2008

November, weil da Zeit dafür ist

Der erste Teil der Frage lässt sich einfach damit erklären, das im Frühjahr und Sommer in einem landwirtschaftlich orientierten Land, das die USA zur Zeit ihrer Gründung war, die Feldarbeit Vorrang hatte. Auch der Winter viel bei den teilweise großen Distanzen zu Wahllokalen aus. So blieb der Herbst nach der Ernte und hier viel die Wahl auf den November.

Dienstag, weil sonst keine Zeit dafür ist

Der Dienstag und der Mittwoch waren die einzigen Tage die zur Wahl standen. Alle anderen Tage vielen als Wahltage aus. Der Sonntag ist der Tag des Herrn aber nicht der des Präsidenten.  Der Donnerstag ist der Wahltag der Engländer, somit unvorstellbar in einem Land das zu seiner Gründungszeit und danach alles andere als mit England verbrüdert war. Am Samstag und am Freitag wurde der Markt vorbereitet bzw. besucht, somit musste das Volk Geld verdienen/ausgeben und nicht wählen. Blieb noch der Montag. Der Montag war deshalb nicht möglich, da man einen Tag Anreise zu den Wahlbüros einrechnen musste und das wäre ja wieder der Tag des Herrn gewesen. Somit blieben noch der Dienstag und der Mittwoch, wobei der Dienstag das Rennen machte.

Thursday, 06 November 2008 12:01:24 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
Präsident | USA | Wahl

Ein Republikaner als Minister

Ein Republikaner könnte Minister werden. Genauer gesagt bleiben, denn Medienberichten zu folge soll Robert Gates Verteidigungsminister bleiben. Sowas wäre in der Bundesrepublik wohl eher unvorstellbar.  Hier gab es zwar schon mal einen Parteilosen Wirtschaftsminister Müller, aber ein Herr Glos in einer Rot-Grünen Regierung wäre wohl eher unrealistisch. Im Nachbarland Österreich hat es so etwas schon mal gegeben, wo nach einem Regierungswechsel der vorherige Finanzminister im Amt blieb um seine erfolgreiche Finanzpolitik weiterführen zu können.

Wahlbeteiligung

Laut Real Clear Politics lag die Wahlbeteiligung bei schwindelerregenden 66 %. Das hatte es zuletzt im Jahre 1908 gegeben. Insgesamt waren über 150 Mio Wahlberechtigte für die Wahl des Präsidenten 2008 registriert gewesen.

Zahlen

64 Million Wahlberechtigte Amerikaner haben Ihre Stimme Obama gegeben. Das bedeutet, das er bei einem Wahlkampfbuget von geschätzten 600 Mio USD fast 10 Dollar pro Stimme ausgegeben hat. Sein Kontrahent kam auf etwa 56 Mio Stimmen landesweit. Den höchsten Sieg feierte McCain in Oklahoma mit 66%, was ihm aber nicht viel half, da er dafür nur 7 seiner insgesamt 163 Wahlmännerstimmen bekam.  Senator Obama gewann in Washington DC mit fast sozialistischen 93% gefolgt von Hawaii mit 72%. Insgesamt erlangte er bisher 349 Stimmen für die Präsidentenwahl. 

Bei den Parlamentswahlen sicherten sich die Demokraten eine Mehrheit in beiden Kammern. Im Senat steht es nun 57 zu 40 Sitzen. Im Repräsentantenhaus gewannen die Demokraten 20  Sitze dazu was eine Verteilung von 256 zu 175 ergibt.

In den nächsten Wochen sind in Washington DC etwa 7000 Stellen in der Administration neu zu vergeben. Im Gegensatz zu Deutschland, wird nicht zwischen Politikern und Verwaltung unterschieden, so das bei einem Regierungswechsel auch ein großer Teil der Verwaltung neu besetzt wird.

Thursday, 06 November 2008 11:56:08 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
Präsident | USA | Wahl
# Wednesday, 05 November 2008


by Barack Obama

Weitere Links:
> Obama und Google
> die Geburtsstunde von Obama
> Stern - Welcome, Mr. President!
> Die Bundeskanzlerin
> Zeit Online
> CNN - This is your victory

Nun ist es soweit, Barack Obama wird der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Hier ein paar Gedanken und Splitter dazu.

Die Bewegung - Change we need!
Er hat es geschafft, einen großen Teil der Bevölkerung im In – und Ausland in dem Gedanken zu einen, das das was heute die USA ausmachen und das was in der Welt vorgeht, nicht in Ordnung ist. Die Botschaft lautete „McCain = 8 weitere Jahre Bush“. Angesichts der tiefgreifenden Probleme der USA eine Horrorvorstellung für sehr viele Amerikaner, so das die Wahlbeteiligung in die Höhe schoss und gleichzeitig auch extrem konservative Weiße Obama gewählt haben.

Die Psychologie – Yes we can!
Wenn man sich gedanken über das Amerika am 05.11.2008 macht, so hat sich genau genommen nichts verändert. Die Aktien sind im Keller, 1,5 Million Menschen haben ihre Häuser verloren, weitere 10 Mio stehen auf der Türschwelle. Das Staatsdefizit wird auf 1000 Milliarden USD geschätzt und seit einigen Tagen wurde der Präsident kaum mehr gesehen. Und dennoch zeigten die Bilder aus allen Teilen der USA jubelnde Menschenmassen. Das ist aus meiner Sicht das wirkliche Geheimnis des zukünftigen Präsidenten, er kann die Leute motivieren.

Das ist der wahre Sinn für Demokratie
Wer in Deutschland geht noch zu Wahl, wenn feststeht, das die CDU, SPD oder sonst wer die Wahl bereits gewonnen hat? Wohl nicht viele. Doch in den USA ist das anders. Um 3 Uhr MTC Stand der Wahlsieger fest und dennoch gingen die Menschen in Alaska noch bis 7 Uhr unserer Zeit zur Wahl. McCain wird es gefreut haben, seine Partei hat den Staat gewonnen.

Die Reden danach
Wahre Größe erkennt man zum Zeitpunkt der Niederlage, habe ich mal gelesen und auf die Rede von Senator McCain kann man das wohl uneingeschränkt anwenden. Er bedanke sich artig für die Unterstützung in seiner Kampagne „Country First“, um dann Größe zu zeigen und dem neuen Präsidenten die Unterstützung bei der Bewältigung der Probleme der USA zu helfen. Das brachte ihm Pfiffe seiner eigen Angehörigen ein, die mich doch recht stark an das Debakel bei der Parlamentsentscheidung über das 700 Mrd USD erinnerte. Dort hatte die eigene Partei dem Präsidentschaftskandidaten eine saubere Niederlage zugefügt. Obama verlas eine Predigt, von dem einen Amerika aller Bevölkerungsgruppen und er begann sogleich die Welt darauf vorzubereiten, das das was er versprochen hat seine Zeit brauchen wird. Wir werden sehen, ob sie ihm gegeben wird.

Rede von Barak Obama
Rede von John McCain

Er hat (nur) 2 Jahre Zeit
In den nächsten 2 Jahren kann Barak Obama regieren wie er und seine Partei es für notwendig halten. Nach dieser Wahlnacht stellen die Demokraten nicht nur den Präsidenten, sondern auch die Mehrheit in beiden Parlamenten. Doch diese Position wird in 2 Jahren auf den Prüfstand gestellt, da dann wieder ein Teil des Parlaments neu gewählt hat. Dies ist gleichbedeutend damit das in 2 Jahren die ersten tiefgreifenden Erfolge auf dem Tisch liegen müssen. Andernfalls besteht die Gefahr das dem Präsidenten ein Teil seiner Handlungsfähigkeit genommen wird. Dies ereilte bereits seinen Vorgänger.

Wednesday, 05 November 2008 11:07:48 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
Menschen | Präsident | USA | Wahl
# Tuesday, 28 October 2008

Der Countdown
Wer alles im Blick haben will und den Wahltag für den neuen Präsidenten der USA nicht verpassen will kann sich auf der Seite
electioncountdown.us informieren. Neben den bekannten 2 Top Kandidaten werden dort auch die anderen 18 Kandidaten kurz vorgestellt. Im Titelbereich der Seite finden sich die die wirklich wichtigen Fakten: der Countdown.

Der Stimmzettel

Wer schon immer mal wissen wollte wie ein Wahlzettel in den USA aussieht dem wird auf "USA Erklärt" geholfen. Dort findet man einen Wahlzettel, der neben der Präsidentenwahl auch noch andere Entscheidungen wie z.B. 1 Mio. Dollar das oder jenes Vorhaben. Zufinden ist der zugehörige Artikel unter: "Wahlen Teil 8"

Tuesday, 28 October 2008 16:48:54 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] - Trackback
Präsident | USA | Wahl
Wolken
AIU
I am happy!
You are at United States!
Twitter
Flickr - Zufallsbild
Reklame
About

Disclaimer
Der Inhalt diese Blogs spiegelt allein meine Meinung wieder. Es ist in keiner Weise beabsichtigt gegen irgentwelche Gesetze und Gefühle dritter zu verstoßen. Ist es denoch passiert, werde ich mich schnellst möglich um Abhilfe bemühen.

Inhaltlich verantwortlich:
Andreas Scherer Am Bach 3 82239 Alling

© Copyright 2017
Andreas Scherer
Sign In
Send mail to the author(s) E-Mail
Locations of visitors to this page Top Blogs
All Content © 2017, Andreas Scherer