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Des Schülers Qual, Des Schülers Rast (Scherer)
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Deutsche Kultur - Weimar
Kultur, Kultur und nochmal Kultur und das an dem Tag im Jahr, an dem jeder Schüler tief durchatmet. Genau in Thüringen beginnen die Sommerferien. Heute standen so illustere Dinge wie das Gartenhäuschen von Goethe, das Wohnhaus von nein nicht Goethe Schiller, die letzte Ruhestätte von beiden und natürlich das National Theater mit wem? Genau mit Goethe und Schiller vor der Tür. Für mich als nie wirklich von den Schrecken der Schule resozialisiertem Bewohner dieses Landes war es dann ein nettes Bild als genau die gequälten zu den Füßen der beiden Herrn ihre Big M Tüte plünderten und den Cola Becher an seinem Sockel stehen ließen. Mein Reiseführer wollte mir an dieser Stelle offensichtlich noch einen kleinen Instant Kulturschock verabreichen und meinte, man solle die folgenden Zeilen doch in der Gegenwart beider beiden Herren zu sich nehmen. Nein das erspare ich nun dem geneigten Leser, es ging um den Anfang von Schillers Glocke. Gelesen hab ich allerdings trotzdem. Was wohl nicht ganz so im Licht der Öffentlichkeit bzw. der Touris steht ist das Schloss Belvedere. Hier erlebt man mal eine eher gelungene Symbiose zwischen Vergangenheit und Neuzeit. Neben dem Barock anmutenden Schloss befindet sich hier noch eine Musikgymnasium und eine Musikhochschule, was den alten Gemäuern stilvoll leben einhaucht. Weiter ging es nach Apolda, eher unfreiwillig, da ich mich a bisserl verfahren habe und dann meinte ich müsse halt da auch noch hin. Nettes Städtchen nur drängte die Zeit. Auf dem Rückweg dann noch ein schneller Kaffee in Weimar und dann ab nach Erfurt. Hier wurde der Dom und die Zitadelle Petersberg noch besichtigt. Dann war erstmal Pause. Am Abend gab es dann noch ein Abendessen am Fuße der Krämerbrücke, sehr zu empfehlen.
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Schloss Weimar
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Schloss Belvedere
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Wartburg

Burschenschaftsdenkmal
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Wartburg
Was heute geschah! Der Tag fing gut an, kein Regen. Sonne vielmehr, die sich aber zeitweise dann doch einer Wolkendecke ergeben musste. Das Ziel lautete Wartburg, über Arnstadt, über den Parkplatz einer Autoteilefirma. Grund war der verzweifelte Anruf zu einigen fehlgeleiteten „Päckchen“ in der Heimat. Zweiter und dritter Stopp waren zwei Werksverkäufe von ansässigen Lebensmittelfirmen. Das Ergebnis lässt sich wohl nur in G-Kalorien ausdrücken. Auf dem Weg nach Eisenach , hatte sich dann noch kurz hinter den Drei Gleichen ein Sattelschlepper zum Ausruhen in den Straßengraben gelegt, wo er wohl nicht mehr selbständig raus kam und ich einen Haufen Zeit im Stau hatte über Gott und die Welt nachzudenken. Machen wir es kurz, die Wartburg ist kleiner als gedacht, aber trotzdem eindrucksvoll. Mittagessen gab es dann im Grünen, nein keine Thüringer Bratwurst, die hatte ich als Snack an der Wartburg genossen. Den Rest des angebrochenen Tages hab ich mich dann noch mit ein wenig Kultur zu Eisenach beschäftigt. Zurück in Erfurt gab es das erste Nickerchen auf dieser Reise um dann in der Altstadt zu speisen und den Fotoapparat mal ein wenig an dunklere Verhältnisse heranzuführen.

Krämerbrücke - Erfurt
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Mühlhausen

Mittelpunkt Deutschlands
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Regen, Mittelpunkte, Wald und Herzogsstadt
Der Tag begann wie der letzte. Regen und davon einiges. Nichts desto trotz ging’s los Richtung Nationalpark Hainichen. Der erste Versuch den Baumkronen Pfad zu erklimmen verhinderte de Regen. Ausweichprogramm war ein kleines Schloss in der Nähe und dann ein Besuch in Mühlhausen. Gegen Mittag wurde es trockener, so das der Besuch am Nabel der Welt, eh ne nicht ganz. Also genauer gesagt am Mittelpunkt Deutschlands, Niederdorla lautet der Ort und was man da so findet ist nicht wirklich viel. Lehrreicher ist da die Rekonstruktion von frühen Kultstätten, die bis ins 6 Jahrhundert vor Christus zurückreichen. Der zweite Versuch im Nationalpark war dann erfolgreich und ergab interessante Einblicke in die Gipfel des Buchenwaldes. Letzter Programmpunkt war dann noch ein Besuch in Gotha. Neben dem Schloss Frankenstein und dem Hauptmarkt sind noch die Orangerie und im allgemeinen sehr schön restaurierte Altstadt zu erwähnen.
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Baumkronen Pfad Thiemsburg
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Altstadt Gotha
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National, Dedenken und verhinderte Abendessen
So in Thüringen und das ging gut los. REGEN! Es schüttet wie aus kübeln. Ziel eins war das Denkmal von Wilhelm dem ersten und Kaiser Rotbart. Kyffhäuser Burg und Denkmal. Dort angekommen, wurde es trockener und zu neigte zu Nebelbildung. Bei der Betrachtung des Denkmals kommen einem unwillkürlich Gedanken, ob es heute noch jemand gibt, der eine Mittelalterliche Burgruine ungestraft umbauen dürfte und dann noch das nötige Kleingeld auf den Tisch legt um ein solches Objekt zu erschaffen. Auf dem weiteren Weg durch Thüringen gab es noch einige Windmühlen bei wechselnden Wetterbedingungen zu bestaunen. Ein weiterer Programmpunkt war dann die Gedenkstätte Buchenwald. Eine eher unwirkliche Umgebung, die eigentlich Frieden ausstrahlt, doch die Denkmäler, Gebäudereste und Schautafeln sprechen eine andere Sprache. Ganz speziell war das Detail, das gerade dort das Wetter am besten war. Abendessen sollte es eigentlich in Weimar geben, doch ein Straßenfest verhinderte dies zum teil. An vielen Ecken spielten kleine Bands und Musikgruppen. So gab es na was wohl, genau Thüringer Bratwurst. |
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Von Tieren, Spielsachen und Party
Ich bin mal wieder unterwegs. Diesmal geht es in die nicht mehr ganz so neuen Bundesländer. Genauer gesagt nach Thüringen und Sachsen. Auf dem Weg dort hin bin ich noch einen kleinen Umweg über den Wildpark Tambach gefahren. Ein Schild am Straßenrand hat dann den gut „geplanten“ Tagesablauf noch etwas durcheinandergebracht. Das Schild verriet, das am 20.06 Tag der offen Türe bei der Firma PICO sei. Den Weg dorthin wies mir nicht der helle Stern, sondern eine endlose Karawane von Menschen unterschiedlichstem Alters, die nur eins einte, eine oder mehrere Tüten mit dem Aufdruck PICO. Die Werksbesichtigung war ein Erlebnis. Unmengen an Menschen stellten sich für alles mögliche an. Als nettes Beispiel konnten Ersatzteile, Überproduktion und so weiter erworben werden. Die Schlange vor dem Einlass ins Paradies reichte für gut 30 Min Wartezeit. Die nächste Riesenschlange bildete sich vor einer Maschine, der man mit gutem Zureden einen Spritzsatz eines Briefkastens für HO Eisenbahnen umsonst entlocken konnte. Hatte man eine ergattert, konnte man sich an Ende einer anderen Schlange, diese postalisch einwandfrei bedrucken lassen. Tagesziel war Erfurt. Das dort an diesem Wochenende stattfindende Krämerbrückenfest ist sehr zu empfehlen. In vielen Gassen der Altstadt gibt es was zu sehen, zu genießen und vor allem zu hören. Auch die viel gepriesene Thüringer Bratwurst musste dran glauben, mit dem Ergebnis fast super. Das Wetter war, mit Ausnahme eines Schauers während einer Vorband Heiter bis bedeckt. |
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