Heute habe ich die Freude gehabt mir eine Podiumsdiskussion auf der Systems anzuhören.
Thema: "Innovative Vorgehensweisen in der Softwareentwicklung" mit den Beteiligten:
Prof. Manfred Broy Inszitutsleiter an der Eliteuniversität TU München
Jens Coldewey Freier Consultant
einem Herrn von BMW
einem Herrn von T-System
und einem der Gründer von 4Soft.
Die Beschreibung war:
In den letzten zehn Jahren haben sich die Vorstellungen über das richtige Vorgehen bei der Softwareentwicklung radikal gewandelt. Moderne Vorgehensmodelle passen sich an die Projektanforderungen an, sie propagieren Vorgehen in kleinen Schritten und innovative Techniken zur fachlichen und technischen Gestaltung. Zwei wichtige Strömungen prägen derzeit die Entwicklung: Zum einem hebt das neue Vorgehensmodell des Bundes, das V-Modell XT, die Anpassbarkeit hervor (XT steht für extreme Tailoring), zum anderen versprechen Vertreter der agilen Softwareentwicklung¿ erhöhte Produktivität und bessere Ausrichtung der Software an den wirtschaftlichen Projektzielen. Diese Veranstaltung bringt Vertreter beider Strömungen zusammen mit Anwendern, um die Relevanz der neuen Ansätze zu diskutieren, Praxiserfahrungen darzustellen, sowie Chancen und Risiken zu beleuchten.
Kurz zum Ergebnis:
Die Teilnehmer hatten alle mehr oder weniger eine der beiden Religion sich auf die Fahnen geschrieben. Gut zu wissen ist die Tatsache, das viele dieser Leute zwar von Ihrer Religion überzeugt sind, die Gründe aber nur extrem Unschaf zu formulieren wissen. Dafür aber von der jeweils anderen Seite eine sehr populistische Wissensstruktur aufzeigen ohne auf die Details einzugehen. Das Führt zu Aussagen wie: "Beim Agilen Programmieren wird nicht mehr dokumentiert und jeder macht was er will." Ein Konsens konnte soweit gefunden werden, dass wohl nicht für jeden Fall jede Vorgehensweise sinnvoll ist. Nur eine Beschreibung der Faktoren welche die Entscheidung sinnvoll ermöglichen wurde nichtmal im Ansatz gegeben. So das in letzter Konsequenz für mich die ganze Veranstaltung nur sehr geringem Nutzen war, denn das hickhack über die richtige Religion ist nicht neu nur wann welche besser ist
die Frage.